Kurzwelliges Blaulicht

Im Laufe des letzten Jahrhunderts hat sich unser Alltag deutlich gewandelt.
Die Menschen leben länger, die Glühbirne verlängerte unsere Tage
und moderne Bildschirme sind von unseren Arbeitsplätzen nicht mehr wegzudenken.

Dies hat zur Folge, dass im Laufe unseres Lebens deutlich mehr Licht auf unser Auge trifft.

Was ist daran so gefährlich?

Wo kommt es vor?

Welchen natürlichen Schutz habe ich?

Gibt es weitere Schutzmöglichkeiten?

 

 

Was ist am kurzwelligen Blaulicht so gefährlich?

Licht besteht aus unterschiedlichen Wellenlängen - je kürzer die Wellenlänge, desto höher die Energie
die von ihr ausgeht.

UV-Licht ist besonders kurzwellig und damit sehr energiereich, weshalb es zu Sonnenbrand führen kann.
Ähnlich energiereich ist das kurzwellige blaue Licht.

Trifft zu viel kurzwelliges Blaulicht in das Auge, kann es auf Dauer zu oxidativem Stress in der Netzhaut führen.
Die durch den Stoffwechsel entstehenden Abbauprodukte, können nicht mehr ausreichend abtransportiert werden.
Ein Versorgungsengpass in Teilen der Netzhaut kann entstehen und zu Beeinträchtigungen im alltäglichen Sehen führen.

 

Wo kommt das kurzwellige Blaulicht vor?

Kurzwelliges blaues Licht ist zunächst ein vollkommen normaler Anteil des natürlichen Sonnenlichts.
Der Blau-Anteil im Sonnenlicht schwankt über den Tag hinweg - morgens ist er höher, abends nimmt er ab.

Künstliches Licht, wie z.B. LED-Lampen, Handys oder Monitore strahlen ebenfalls kurzwelliges Blaulicht aus.
Der Anteil des Blaulichts ist hier jedoch deutlich höher, als im natürlichen Sonnenlicht.

Durch die modernen, künstlichen Lichtquellen im Alltag, tritt vermehrt kurzwelliges Blaulicht in unsere Augen.

 

 

Welchen natürlichen Schutz habe ich?

Unser Auge besitzt zwei natürliche Schutzschilde gegen kurzwelliges Blaulicht - die Augenlinse und das Makulapigment.
Das in der Augenlinse enthaltene Vitamin C, sowie die Pigmente Lutein und Zeaxanthin, schützen vor freien Radikalen, welche sich durch Einwirkung von kurzwelligen Lichtstrahlen bilden können.
In unserem Makulapigment spielen die Pigmente Lutein und Zeaxanthin eine herausragende Rolle. Ihre höchste Konzentration ist im "Gelben Fleck" der Netzhaut angesiedelt. Die Aufgabe des Makulapigmentes ist es, kurzwelliges Licht zu absorbieren, um somit die Bildung freier Radikale in der Netzhaut zu verhindern.
Freie Radikale können zu oxidativem Stress führen und schädigen so die Sehzellen der Netzhaut.

Je höher die Makulapigment-Dichte ist, desto intensiver ist der natürliche Schutz vor kurzwelligem Blaulicht.

Die Pigmente Lutein und Zeaxanthin kann unser Körper nicht selber herstellen. Wir sind darauf angewiesen, diese über die Nahrung einzunehmen.
Durch die erhöhte Blaulicht-Belastung und geänderte Essgewohnheiten, sinkt die Dichte des Makulapigments heute häufig, sodass Schädigungen auf Dauer wahrscheinlicher werden.

Wir können Ihnen sagen, ob Ihre Makulapigment-Dichte noch ausreichend vorhanden ist.
Klicken Sie hier

 

Gibt es weitere Schutzmöglichkeiten?

Ja. Um unsere Netzhaut bestmöglich zu schützen gibt es zwei Dinge wir dem kurzwelligen Blaulicht entgegensetzen können.
Wir können eintreffendes Licht reduzieren und das Makulapigment stärken.

Spezielle Gläser filtern den besonders aggressiven Blaulicht-Anteil heraus, sodass dieser die Netzhaut nicht mehr erreichen kann.

Hierbei kann zwischen Verschiedenen Filter-Wirkungen gewählt werden, die abhängig sind vom Zustand Ihrer Augen und der jeweiligen Blaulicht-Belastung in Ihrem Alltag.

Eine gesunde Netzhaut benötigt einer eher geringeren zusätzlich Schutz, eine bereits geschädigte Netzhaut bedarf eines intensiveren Schutzes.
Je höher die Filterwirkung, desto weniger kurzwelliges Blaulicht dringt zur Netzhaut durch.

 

Nahrungsergänzung empfiehlt sich häufig, um das Makulapigment (Gelber Fleck) zusätzlich zu stärken.
Wird über die Nahrung zu wenig Lutein und Zeaxanthin zu sich genommen, kann eine entsprechende
Nahrungsergänzung dazu beitragen, dass die Dichte des Makulapigments wieder aufgebaut wird.
Hat der Gelber Fleck eine ausreichende Dichte erreicht, reduziert er möglichen oxidativen Stress und Folgeschäden der Netzhaut.
Gerade im Fall einer Makula-Degeneration (AMD) kann eine entsprechende Nahrungsergänzung zur Verbesserung des Sehens beitragen.

Der Abtransport bereits entstandener Ablagerung in der Netzhaut, wird durch das im Lutenia enthaltene Resveratrol unterstützt.

 

Möchten Sie mehr über blaues Licht erfahren und Ihre Augen testen lassen, melden Sie sich gerne hier.